Norwegische Studie bestätigt mögliche Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden von druckgesteuerter Brustkompression


Norwegische Studie bestätigt mögliche Vorteile für Gesundheit und Wohlbefinden von druckgesteuerter Brustkompression nach dem Konzept des Sensitive Paddle von Sigmascreening für Mammographiegeräte.

Weniger falsch-positive und falsch-negative Befunde und Reduzierung unnötiger Schmerzen.

  • Die auf der Auswertung von 261.000 Mammogrammen beruhende norwegische Studie1 stützt nachweislich die These von Sigma™, laut derer es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Kompressionsdruck und optimalen Mammographie-Resultaten einschließlich Krebserkennung gibt.
  • Als erste druckgesteuerte Kompressionsplatte berücksichtigt das Sensitive Sigma™ Paddle die Brustgröße und die Gewebefestigkeit und erzeugt reproduzierbare Mammogramme für eine bessere Krebserkennung. Über- oder Unterkompression sowie unnötige Schmerzen sind so vermeidbar.
  • Die Ergebnisse der norwegischen Studie entsprechen denen der niederländischen Studie aus dem Jahre 20162 und zeigen, dass die Sensitivität der Brustkrebsfrüherkennung auch von der bei der Mammographie angewandten Kompressionsgenauigkeit abhängt –und genau das kann das Sensitive Sigma™ Paddle bieten.

Amsterdam, Niederlande, 22. Mai 2017 – Sigmascreening, ein niederländisches Medizintechnikunternehmen mit weltweit führenden Entwicklungen im Bereich der druckgesteuerten digitalen Mammographie und der Brustkrebsfrüherkennung, führt eine in Norwegen durchgeführte, große und unabhängige klinische Studie1 zur weiteren Untermauerung der These von Sigma™ an, laut derer es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Kompressionsdruck und optimalen Mammographie-Resultaten gibt. Aus der Studie geht hervor, wie wichtig der ausgeübte Druck nach dem Konzept des Sensitive Sigma™ Paddle von Sigmascreening ist. Dabei wird während der Mammographie der je optimale Kompressionsdruck angewandt. Kombiniert man die Ergebnisse einer früheren niederländischen und dieser neuen norwegischen Studie, so liegt der optimale Druckbereich um 10 kPa. Dieser Wert entspricht genau dem von Sigmascreening empfohlenen Druck.



Aus den Daten ist ersichtlich, dass sich ein niedriger Kompressionsdruck bei hohem Brustvolumen positiv auf die Leistungsindikatoren auswirkt. Dazu zählen geringere Recall-Quoten und eine höhere Spezifität (richtig-positive Befunde) bei der Tumorerkennung. Mit zu niedrigem Druck ausgeführte Untersuchungen führen aufgrund von falsch-positiven Befunden zu unnötigen Recalls der Patientinnen. Die druckgesteuerte Kompression der Brust verhindert außerdem unnötiges Unbehagen und Schmerzen der Frauen. Dies wiederum kann ein Beitrag zur verstärkten Teilnahme am Brustkrebs-Screening sein. Die Kompressionstechnologie von Sigma™ zielt darauf ab, diese drei Faktoren zu optimieren.



Das Sensitive Sigma™ Paddle von Sigmascreening ist die erste druckgesteuerte Kompressionsplatte mit reproduzierbaren Echtzeit-Angaben zum Kompressionsdruck bei der Mammographie. Es kann somit die häufig von den Frauen empfundenen Schmerzen beim Screening erheblich verringern. Unter Berücksichtigung von Brustgröße und Gewebefestigkeit optimiert das Sensitive Sigma™ Paddle die Kompression für jede Brust indivi-duell. Daraus ergibt sich pro Frau ein optimaler, durchschnittlicher Anpressdruck. Eine bessere Spezifität (richtig-negative Befunde) und Sensitivität (richtig-positive Befunde) sorgen letztlich für optimale Screening-Ergebnisse.



Ivo Aarninkhof, CEO von Sigmascreening, erläutert:
„Die Daten aus dieser norwegischen Studie machen deutlich, welch enormes Potential in unserer druckgesteuerten Kompressionsplatte für die Gesundheit der Frauen steckt. Wir sind davon überzeugt, dass unsere schmerzfreiere Lösung dazu führen kann, dass sich mehr Frauen an Programmen zur Früherkennung von Brustkrebs beteiligen und dass sich damit die Diagnosen wesentlich verbessern lassen.“



„Unser Sensitive Sigma™ Paddle misst und visualisiert einen – bislang nicht verfügbaren – Parameter, den Kompressionsdruck. In Krankenhäusern und Untersuchungszentren können dabei fortan Brustgröße und Gewebefestigkeit mitberücksichtigt werden. So lassen sich die bisherigen negativen Auswirkungen der Unter- oder Überkompression der Brust vermeiden und Jahr für Jahr äußerst reproduzierbare Abläufe abspeichern. Ausschlaggebend ist jedoch, dass die Tumorerkennung dadurch präziser ausfällt.“



Norwegische Studie
Aus den Daten der norwegischen retrospektiven Studie zu 261.000 Mammographien ist ersichtlich, dass sich ein niedriger Kompressionsdruck bei hohem Brustvolumen positiv auf die Leistungsindikatoren auswirkt. Dazu zählen geringere Recall-Quoten und eine höhere Spezifität (richtig-positive Befunde) bei der Tumorerkennung. Insbesondere die Erkenntnisse bezügliches des angewandten Drucks stimmen mit früheren Ergebnissen einer von der Forschungsgruppe von Professor Nico Karssemeijer et al2 in 54,137, durchgeführten, niederländischen Studie überein: Demnach hängt die Qualität des Brustkrebs-Screenings auch von der bei der Mammographie angewandten Kompressionsgenauigkeit ab. Diese Studien stützen die Philosophie, auf der das Sensitive Sigma™ Paddle für Geräte zur Brustkrebsfrüherkennung von Sigmascreening beruht.



Unter der Leitung von Dr. Nataliia Moshina und im Rahmen eines wissenschaftlichen Forschungsprojektes am nationalen Krebsregister von Norwegen in Oslo1 kategorisierten die norwegischen Forscher die Kompressionskraft im Verhältnis zum Druck, um die Auswirkungen auf die Leistungsindikatoren wie Recall-Quoten, Sensitivität, Spezifität und den positiven prädiktiven Wert (PPV) zu untersuchen. „Unsere Ergebnisse beweisen, dass sich ein niedriger Kompressionsdruck bei hohem Brustvolumen unmittelbar positiv auf die Leistungsindikatoren auswirkt. Dazu zählen geringere Recall-Quoten, höhere Quoten bei der Krebserkennung durch das Screening und eine im Vergleich zu höherem Kompressionsdruck bei geringem Brustvolumen geringere Quote für Intervallkarzinome,“ so die Autoren der Studie.



Doch neben den gescreenten und diagnostizierten Frauen profitieren auch Röntgen-Assistenten und Radiologen von der druckgesteuerten Kompression. Dank der Echtzeit-Anzeige des ausgeübten Drucks sind die Kompressionsabläufe detaillierter auswertbar. Dadurch lässt sich das Verfahren künftig schneller, angenehmer und präziser durchführen.


 

Rasche Marktakzeptanz in Europa
Die Brustkompression bei standardisiertem Druck von Sigmascreening wird europaweit stets häufiger in Screening-Zentren und Kliniken angewandt. In Europa haben bereits über 10.000 Patientinnen die frauenfreundliche Mammographie-Methode am eigenen Leibe erfahren. Und Ärzte wissen mittlerweile die verbesserte Sensitivität und Spezifität unserer Technik zu schätzen. Das Sensitive Sigma™ Paddle mit CE-Kennzeichen wird bereits in Großbritannien, Norwegen, Frankreich, Deutschland, Schweden, Belgien, in den Niederlanden und der Schweiz eingesetzt.



Über Sigmascreening
Das 2009 gegründete Medizintechnikunternehmen Sigmascreening mit Sitz in Amsterdam hat sich auf die Entwicklung neuartiger, innovativer Produkte im Bereich der digitalen Mammographie und des Brustkrebs-Screenings spezialisiert. Das Sensitive Sigma™ Paddle ist das erste Produkt mit CE-Zertifizierung und beruht auf patentierter Technologie.
Sigmascreening hat sich zum Ziel gesetzt, weitere Produktneuerungen zu entwickeln, die die Mammographie verbessern, zur Früherkennung von Krebs beitragen und letztendlich Leben retten können.



Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Sigmascreening, Amsterdam - Ivo Aarninkhof
Tel: +31 6 12 04 17 14 | E-mail: ivo.aarninkhof@sigmascreening.com



LifeSpring LifeSciences Communication, Amsterdam - Leon Melens
Tel: +31 6 538 16 427 | E-mail: lmelens@lifespring.nl

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1 Nataliia Moshina, Sofie Sebuødegård, Solveig Hofvind; Is breast compression associated with breast cancer detection and other early performance measures in a population-based breast cancer screening program? - Breast Cancer Research and Treatment, 29 March 2017.
2 Katharina Holland, Ioannis Sechopoulos, Gerard den Heeten, Ritse M. Mann, Nico Karssemeijer; Performance of Breast Cancer Screening Depends on Mammographic Compression. – Breast Imaging, 17 June, 2016